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Scheidung - Beweise sammeln mit Detektiv

  • Redaktion Erbrechtsinfo.at
Detektiv sitzt mit Kamera im Auto
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Die sogenannte schwere Eheverfehlung, wie sie der Gesetzgeber bezeichnet (§ 49 Ehegesetz) ist nach wie vor ein Scheidungsgrund. Der Ehebruch gilt als eine der schwerwiegendsten Eheverfehlungen und stellte im Jahre 2019 in Österreich den häufigsten Scheidungsgrund dar.

Auswirkungen auf den Unterhalt

Ein Scheidungsgrund, der in der Regel dazu führt, dass das der untreue Ehepartner zu einer lebenslangen Unterhaltszahlung an den geschädigten Ehepartner verurteilt wird – sofern die Ehe nicht schon vorher unheilbar zerrüttet war.

Geht hingegen jener Ehepartner fremd, der normalerweise eine Unterhaltszahlung erhalten würde, z.B. die Ehefrau mit keinem oder einem geringeren Einkommen dann hat sie das Recht auf regulären Unterhalt verwirkt und bekommt nur in Ausnahmefällen einen befristeten, weitaus geringeren Unterhalt.

Als Faustregel für die Höhe der Unterhaltszahlung gilt ein Drittel des Nettoeinkommens des schuldig geschiedenen Partners. Für diese Berechnungen und Forderungen sind RechtsanwältInnen zuständig, denen auch die Vertretung der Scheidungsparteien vor Gericht vorbehalten ist.

Wie kann ein Detektiv bei der Scheidung helfen?

Doch der beste Scheidungsgrund hilft nichts, wenn er nicht bewiesen werden kann. Das Bezirksgericht entscheidet nach Aktenlage, also nachdem, was von den Scheidungsparteien vorgelegt wird. Und auch der beste Anwalt kann nur das an Beweisen vorbringen, was ihm in die Hand gegeben wird.

Hinweis!

Ein Scheidungsverfahren ohne Beweis ist, wie in einen Krieg zu ziehen ohne Munition, mit leeren Waffen.

Beweise sind weder haltlose Behauptungen, noch einzelne Fotos (könnten eine Fotomontage sein). Auch Gedächtnisprotokolle eignen sich nicht als Beweis, denn Papier ist geduldig. Zeugenaussagen von Verwandten, Freunden oder Kindern sind in den meistens ebenso wertlos, weil diese nur in den allerseltensten Fällen geeignet sind, einen Ehebruch gerichtsfest zu dokumentieren.

Darüberhinaus besteht die Gefahr, dass ihre Glaubwürdigkeit vom gegnerischen Anwalt zerpflückt wird, denn Fragen an Zeugen zu stellen, ist eben das Geschäft der RechtsanwältInnen.

Ein Beweis ist die Darstellung eines Sachverhalts in der Form, dass ein vernünftiger Zweifel an dem dargestellten Sachverhalt nicht möglich ist. Der Beweis ist dann erbracht, wenn sämtliche Versuche, einen Gegenbeweis darzustellen, ins Leere gehen.

Den gerichtstauglichen Scheidungsbeweis erbringen ausschließlich Berufsdetektive. Denn nur diese sind dafür zuständig, gesetzlich befugt und befähigt.

Das sagt auch der Oberste Gerichtshof in seiner Entscheidung 7 Ob 195/02f)

„Der geschädigte Ehegatte ist zur Abwehr unterhalts- und vermögensrechtlicher Nachteile berechtigt, seinen Prozessstandpunkt durch Beobachtung durch einen Detektiv zum Erlangen von Beweisen für ein ehebrecherisches Verhältnis des Ehegatten zu untermauern.“

Weitere interessante Seiten:

www.detektei-helios.at

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