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Mediation bei Scheidung – Wie hilft ein Mediator bei der Scheidung?

  • Redaktion Familienrechtsinfo.at
Paart sitzt auf einer Couch vor einer Mediatorin
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Die einvernehmliche Scheidung ist mit Sicherheit die günstigste Variante. Doch nicht immer sind sich Eheleute in allen Aspekten einige. Die Mediation ist im Vergleich zu einer strittigen Scheidung eine kostengünstige und weniger zeitintensive Lösung. Mithilfe einer Mediation können Sie die Kosten einer Scheidung stark reduzieren.

Ehepaare schwören auf gute Erfahrungen bezüglich der Mediation bei Scheidung. Die Mediation kann Scheidungskonflikte ohne Rechtsstreit klären und die Ehegatten über alle relevanten Rechtslagen bezüglich ihrer Scheidung aufklären. Bei Mediatoren handelt es sich zum Teil auch um zusätzlich ausgebildete Rechtsanwälte.

Eine Mediation ergibt immer dann Sinn, wenn sich beide Ehepartner einig darüber sind, dass die Ehe nicht weitergeführt werden kann. Besteht Einvernehmen darüber, wie die Obsorge und der Unterhalt in Zukunft geregelt werden soll, gestaltet sich die Scheidung im Rahmen einer Mediation relativ unkompliziert.

Doch wie kann man für die Scheidung einen Mediator finden? Was ist und macht ein Mediator? Wie viel kostet ein Mediator? Was macht ein Mediator bei Scheidung? Im folgenden Artikel erhalten Sie ausführliche Antworten zu den obigen Fragen.

Das Wichtigste zur Mediation bei Scheidung:

  • Ist eine einvernehmliche Scheidung nicht möglich, doch möchte man unbedingt eine strittige Scheidung vermeiden, dann ist die Mediation die ideale Alternative.
  • Im Rahmen eines Gesprächs erarbeitet der Mediator mit beiden strittigen Parteien eine einvernehmliche und zukunftsfähige Lösung.
  • Sollten Sie sich nicht über die Obsorge oder den Unterhalt einig sein, kann ein Mediator eine gerechte Lösung für Sie und Ihren Partner finden.
  • Ebenso sind die Kosten einer Meditation um ein Vielfaches geringer als bei einer strittigen Scheidung.
  • Wer unkompliziert und schnell eine Scheidung über die Bühne bringen möchte, sollte einen Mediator beauftragen.

Wie sinnvoll ist die Mediation bei Scheidung und wie hilft ein Mediator bei der Scheidung?

Die Mediation kann Scheidungskonflikte ohne Rechtsstreit klären und die Ehegatten über alle relevanten Rechtslagen bezüglich ihrer Scheidung aufklären. Bei Mediatoren handelt es sich meist um zusätzlich ausgebildete Rechtsanwälte. Eine Mediation ergibt immer dann Sinn, wenn sich beide Ehepartner einig darüber sind, dass die Ehe nicht weitergeführt werden kann.

Besteht Einvernehmen darüber, wie die Obsorge und der Unterhalt in Zukunft geregelt werden soll, gestaltet sich die Scheidung im Rahmen einer Mediation relativ unkompliziert. Sollte bei einigen Aspekten dennoch Konfliktpotential vorherrschen, interveniert und berät der Mediator überparteilich.

In den letzten Jahren entschieden sich immer mehr Ehepartner für die außergerichtliche Konfliktbewältigung, sodass die Mediation bei Scheidung heutzutage sehr beliebt ist. Sie bietet eine Vielzahl an Vorzügen und ist nicht nur kostengünstiger, sondern sorgt für eine schnelle Scheidung in Österreich.

Im folgenden Beitrag stellen wir Ihnen die Vor- und Nachteile einer Mediation vor, gehen auf Besonderheiten und Unterschiede gegenüber der klassischen Rechtsberatung ein und erläutern Ihnen die Möglichkeiten, falls eine Mediation bei Scheidung scheitert.

Was ist und macht ein Mediator?

Was ein Mediator macht und was er genau ist, lässt sich relativ einfach erklären. Ein Mediator ist ein Vermittler zwischen zwei streitenden Parteien. Er versucht im Rahmen eines Gesprächs eine einvernehmliche und zukunftsfähige Lösung mit den Beteiligten zu erarbeiten. Ein Mediator greift dann ein, wenn Diskussionen oder Verhandlungen so festgefahren sind, dass beide Parteien keine Konfliktlösung finden. Der Mediator sorgt dafür, dass allen Beteiligten eine gerechte Lösung erhalten.  Der Mediator ist dabei unparteiisch.

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Wie viel kostet ein Mediator?

Die Kosten für einen Mediator können von Region zu Region, Bundesland zu Bundesland und Stadt zu Stadt stark variieren. Je nach Mediator und Fallprofil belaufen sich die Kosten für eine Mediation sehr auf Kosten zwischen 150 und 300 Euro, wobei nach Stundensatz abgerechnet wird.

Was macht ein Mediator bei Scheidung?

Ein Mediator fungiert als unparteiisches Sprachorgan zwischen zwei oder mehreren Partnern und vermittelt im gemeinsamen Gespräch eine einvernehmliche Lösung. Damit die Scheidung nicht streitig wird, versucht er eine außergerichtliche Einigung mit dem Ehepaar zu finden. Durch die Mediation kann die strittige Scheidung verhindert werden und hohe Kosten und Zeit gespart werden.

Besonderheiten einer Mediation

Im Grunde genommen gibt es viele verschiedene Mediationsarten, doch die Scheidungsmediation ist Teil der Familienmediation und wird meist von Rechtsanwälten mit einer zusätzlichen Qualifikation durchgeführt. Doch worin liegen letztendlich die Besonderheiten einer Mediation gegenüber einer klassischen Rechtsvertretung? Mediatoren vertreten ein Ehepaar allparteilich und versuchen für beide Seiten die optimale Lösung zu erarbeiten.

Anders sieht es bei einem Rechtstreit aus, bei welchem beide Parteien durch einen Rechtsanwalt für Familienrecht vertreten werden. Durch eine aggressive Grundstimmung, bei welcher beide Parteien durch den Schutz ihres Anwalts versuchen den anderen zu besiegen, sind konstruktive Gespräche meist nicht mehr möglich.

Durch die Mediation entsteht hingegen ein angenehmeres Gesprächsklima, das eine friedlichere Lösungsfindung ermöglicht. Selbstverständlich kann es auch im Rahmen einer Mediation zu Konflikten kommen, jedoch können diese durch den Mediator anhand einer ausführlichen Beratung besser beseitigt werden.

In einem Gerichtsverfahren oder während eines Rechtsstreit erhitzen sich die Gemüter, was den Ablauf einer Scheidung zeitintensiver und anstrengender gestaltet. Die Mediation ermöglicht hingegen eine stressfreiere, kostengünstige und schnelle Scheidung in Österreich, wovon alle Beteiligten profitieren können.

Phasen der Mediation bei Scheidung

Der Klärungsprozess lässt sich in sieben Phasen der Mediation unterteilen: Die Vorphase, die Phasen 1 bis 5 und die Evaluation. Während der sogenannten Vorphase der Mediation wird eine gemeinsame Gesprächsbasis zwischen allen Beteiligten geschaffen und in diesem Rahmen erfolgt auch die Verschriftlichung der Mediationsvereinbarung. In der Vorphase werden auch die Ziele, Kosten, Fristen und der Ablauf sowie alle notwendigen Regeln der Mediation besprochen.

1. Phase:

Die erste Phase schließt sich meist nahtlos an die Vorphase an. Hierbei schildern beide Parteien ihren Standpunkt, um dem Mediator aus verschiedenen Perspektiven einen Einblick in ihre aktuelle Situation zu geben.

2. Phase:

In dieser Phase beginnt die Bearbeitung des Scheidungsfalls, in welcher die Beteiligten ihre Bedürfnisse, Wünsche, Ängste und Ziele hinsichtlich der Scheidung äußern. Bestehen bei einigen Aspekten noch Uneinigkeiten, kann diese Phase sehr emotional sein, sodass im Rahmen der Mediation die Konflikte zunächst beseitigt werden müssen. Jedoch hilft ein erfahrener Mediator auch bei Eheproblemen weiter und lenkt das Gespräch.

3. Phase:

In dieser Phase der Mediation werden erste Lösungsansätze erarbeitet, die auf die Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen und Ziele der Ehepartner abgestimmt sind. Der Mediator fungiert hierbei als Beratungsinstanz und sammelt gemeinsam mit den Ehepartnern Lösungsideen.

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4. Phase:

Die vierte Phase dient zur Bewertung der ermittelten Lösungsansätze und angebotenen Möglichkeiten. Gleichzeitig muss das Ehepaar prüfen, ob die Ideen umsetzbar und auf längere Sicht akzeptabel sind. In einem abschließenden Gespräch wählen der Mediator und das Ehepaar die bevorzugten Möglichkeiten aus.

5. Phase:

Nachdem sich das Ehepaar entschlossen hat, welche Lösungsmöglichkeiten für sie in Frage kommen, überprüft der Mediator die Lösung und hält sie in einem Mediationsvertrag fest. Anschließend unterzeichnen alle Beteiligten den Vertrag. Konnten die Beteiligten im Rahmen einer erfolgreichen Mediation eine Einigung finden, legt man das Dokument dem Gericht für eine einvernehmliche Scheidung vor.

Ziel

Somit endet die Mediation in einem außergerichtlichen Vergleich. Können die Ehegatten keine Einigung finden, steht es ihnen frei eine Scheidungsklage einzureichen. Abschließend kann eine Evaluation mit dem Mediator vereinbart werden, bei welcher nochmals besprochen wird, ob sich die Lösungen mit den Zielen, Erwartungen und Wünschen des Ehepaars decken, oder ob Verbesserungsbedarf besteht.

Kosten der Scheidungsmediation

Die Kosten der Scheidungsmediation sind wesentlich geringer als die Scheidungskosten bei einem Gerichtsverfahren. Darüber hinaus sind die Kosten der Mediation unabhängig vom Streitwert, was wiederum mehr Transparenz hinsichtlich der zu erwartenden Gesamtkosten bietet. Die Vergütung eines Mediators erfolgt nach Zeitaufwand, wobei eine Mediationsstunde aktuell 220 Euro pro Mediatorenteam kostet.

In Österreich wird die Scheidungsmediation vom Bundeskanzleramt gefördert, welches den Ehegatten je nach Einkommenshöhe und Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder einen Zuschuss gewährt. Der zuständige Mediator berechnet die Höhe des Selbstbehalts. In Österreich ist es kein Problem für eine Scheidung einen Mediator zu finden. Allerdings sollten Sie beachten, dass man eine Förderung nur in Anspruch nehmen kann, wenn man einen Mediator aus der folgenden Liste des Bundeskanzleramts wählt.

Welche Vorteile hat die Mediation?

Die Mediation bietet den Ehepartner Raum für eine konstruktive Gesprächsführung und erzielt für beide eine gerechte und einvernehmliche Lösung ohne Rechtsstreit. Darüber ermöglicht sie eine schnelle Scheidung in Österreich und spart Kosten und Zeit. Doch welche Vorteile hat die Mediation noch?

Welche Vorteile hat die Mediation?

Die Mediation bietet den Ehepartner Raum für eine konstruktive Gesprächsführung und erzielt für beide eine gerechte und einvernehmliche Lösung ohne Rechtsstreit. Darüber ermöglicht sie eine schnelle Scheidung in Österreich und spart Kosten und Zeit. Doch welche Vorteile hat die Mediation noch?

Nachhaltige Lösung:

Im Rahmen einer Mediation gemeinsam erarbeitete Lösungen führen meist nicht nur zu einer Win-Win-Situation für beide Parteien, sondern sind langfristig gesehen wirksamer und ermöglichen auch über die Scheidung hinaus eine respektvolle Kommunikation.

Besonders für minderjährige Kinder ist der respektvolle nacheheliche Umgang der Eltern wichtig. Ferner werden Lösungen, die im Rahmen einer Mediation erarbeitet wurden, eher von den Beteiligten akzeptiert als jene Entscheidungen, die ihnen das Gericht vorschreibt.

Berücksichtigung individueller Erwartungen:

Ein Gerichtsverfahren ist in seiner formalen Form auf rein juristische Fakten und Gegebenheiten reduziert und bietet keinen Raum für individuelle Erwartungen. Die Mediation berücksichtigt hingegen eigene Interessen, Motive und Ängste der Eheleute. Durch die konfliktanalytische Herangehensweise entstehen für die Beteiligten konstruktivere Gespräche, die auch Einblicke in die Sichtweisen des anderen Ehepartners geben. Gemeinsam mit dem Mediator können die Ehepartner Ängste abbauen und gegenseitiges Verständnis aufbauen.

Flexibel und schnell:

Scheidungsprozesse ziehen sich sehr lange hin und benötigen viel Geduld, Nerven und Zeit. Beispielsweise können für einen Gerichtstermin für die Regelung von Obsorge- und Unterhaltsfragenmehrere Monate vergehen. Gleiches gilt für den Ehegattenunterhalt, der möglicherweise vom alleinverdienenden Ehegatten zurückgehalten wird. Anders sieht es bei der Mediation aus, denn hier trifft man konkrete Absprachen und setzt diese sofort um. Wie lange eine Scheidung dauert erfahren Sie hier.

Keine Feindseligkeiten:

Laufen erst einmal alle Angelegenheiten über die Rechtsanwälte der Ehegatten, verschärfen sich die Fronten schnell. Dadurch, dass sich der Scheidungsprozess unnötige in die Länge zieht und verlängert, verdienen die Rechtsanwälte beider Parteien natürlich mehr.

Durch ein angenehmes Gesprächsklima und die gemeinsame Lösungsfindung, nimmt die Mediation den Feindseligkeiten den Nährboden und reduziert die Kosten einer Scheidung ungemein. Gleichzeitig sind die Kosten für die Scheidungsmediation transparenter als bei Gerichtsverfahren.

Weniger emotionale Belastung:

Scheidungen und Trennungen sind keine angenehme An-gelegenheit, insbesondere wenn Kinder involviert sind. Häufig leiden die Betroffenen unter einer Vielzahl an unterschiedlichen Emotionen, wie beispielsweise Trauer, Hass, Wut und Enttäuschung. In manchen Fällen haben erwerbslose Mütter auch Existenzängste, worunter die Kinder wiederum leiden können.

Endet ein Rosenkrieg vor Gericht, dann sind alle Beteiligten inklusive der Kinder großen emotionalen Belastungen ausgesetzt. Im Rahmen einer Mediation können hingegen einvernehmliche und gerechte Lösungen gefunden werden und die emotionalen Belastungen mindern, sodass ein respektvoller Umgang zwischen den Eheleuten möglich ist.

Einvernehmliche Scheidung als Ziel der Mediation

Im Rahmen einer Mediation wird der Mediator einen Scheidungsvergleich für eine einvernehmliche Scheidung für Sie formulieren, der beim zuständigen Bezirksgericht eingereicht wird. Nichtsdestotrotz bleibt eine juristische Beratung bezüglich der Scheidungsfolgen nicht aus, denn das Gericht benötigt eine Bestätigung, dass Sie diesbezüglich ausreichend beraten wurden.

Da es sich bei vielen Mediatoren um Rechtsanwälte mit einer Zusatzqualifikation handelt, erhalten Sie die juristische Beratung meist im Rahmen der Mediation. Mehr Informationen zur „einvernehmlichen Scheidung“ erhalten Sie in unserem Artikel zum Thema.

Achtung!

Die Berufsbezeichnung „Mediator“ ist gesetzlich nicht geschützt und eine Ausbildung wird nicht vorgeschrieben. Allerdings müssen „zertifizierte Mediatoren“ spezifische Fachkenntnisse und Qualifikationen vorweisen. Rechtsanwälte, die als Mediatoren tätig sind, absolvieren in der Regel eine 80-stündige Ausbildung. Ferner erfolgt eine Überprüfung der Berufsbezeichnung durch die Rechtsanwaltskammer.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mediation

Selbstverständlich bietet die Mediation eine Vielzahl an Vorteilen, jedoch bestehen auch gewisse Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mediation. Eine unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Mediation ist die Gesprächs- und Kompromissbereitschaft beider Ehepartner. Ebenso müssen sie aufeinander zugehen und andere Sichtweisen akzeptieren können.

Einvernehmliche und gerechte Lösungsmöglichkeiten können nur durch eine intensive Gesprächsarbeit mit dem Partner erzielt werden. Der Mediator fungiert nicht als Entscheidungsinstanz, sondern lenkt und berät die Ehepartner nur. Besteht kein gemeinsamer Konsens, wird die Scheidungsmediation unweigerlich scheitern.

Wenn die Mediation scheitert

Trotz anfänglicher Bemühungen die Ehe im Einvernehmen scheiden zu lassen, kommt es manchmal vor, dass die Ehepartner im Rahmen der Mediation keine Lösung erarbeiten können. Welche Möglichkeiten haben Ehegatten, wenn die Mediation scheitert?

Bei unüberbrückbaren Konflikten oder nicht kompromissbereiten Ehepartnern kann die Mediation manchmal scheitern, sodass eine gerichtliche Klärung des Konfliks folgen muss. Wurde ein laufendes Gerichtsverfahren für die Mediation pausiert, kann dieses weitergeführt werden.

Manchmal versuchen unterhaltspflichtige Ehepartner die Unterhaltszahlungen mithilfe der Mediation zu umgehen oder hinauszuschieben. Dabei ist zu beachten, dass der unterhaltspflichtige Partner bereits ab der ersten Mediationssitzung mit den Unterhaltszahlungen in Verzug geraten ist.

Nicht immer scheitert eine Mediation, weil man keine Lösung gefunden hat. In einigen seltenen Fällen finden die Ehegatten wieder zueinander, sodass eine Mediation nicht mehr notwendig ist.

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